08.09.2020
Social Media

Besserer Schutz von Kinder-Influencern nötig

Ob beim Testen von neuem Spielzeug, den bei Followern so beliebten Roomtouren oder beim Besuch im Freizeitpark – die Kamera im Alltag der so genannten Kinder-Influencer ist omnipräsent. Dadurch sorgen sie unter Umständen für das Einkommen der gesamten Familie, denn viele Eltern nutzen Möglichkeiten der Monetarisierung. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert einen besseren Schutz von Kinder-Influencern, denn es sieht in vielen Fällen eine neue Form von Kinderarbeit. 

Auch jugendschutz.net untersuchte exemplarisch auf YouTube und Instagram, welche Gefahren durch das Posten von Kinderbildern entstehen und inwieweit damit Persönlichkeitsrechtsverletzungen einhergehen können, wenn Kinder geradezu in Szene gesetzt und so für Werbezwecke instrumentalisiert werden.  

Es wird deutlich: Um den Schutz der Persönlichkeitsrechte von Kindern zu verbessern, müssen Anbieter klare Rahmenbedingungen schaffen und Erziehende stärker sensibilisiert werden. 

Die ausführlichen Reports zu Instagram und YouTube finden Sie hier und hier.