14.06.2019
Politischer Extremismus

Islamisten inszenieren erneut Twitter Kampagne

Erneut rief die islamistische Gruppe "Generation Islam" online dazu auf, unter dem Hashtag #NichtOhneMeinKopftuch einen "Twitter-Storm" auszulösen. Das Ziel: die Twitter-Trends zu erreichen, um ihre Ideologie möglichst weit zu streuen. Aufhänger der aktuellen Kampagne ist die Verbotsprüfung um das Kopftuchverbot in Kindergärten und Grundschulen. Islamisten stellen sich dabei als Sprachrohr einer vermeintlich bedrohten und homogenen muslimischen Gemeinschaft dar. Bereits im April 2018 war es den Akteuren gelungen, mit dieser Kampagne die Twitter-Trends zu erreichen.

Besonders junge Menschen sollen emotional angesprochen werden. Sie sollen das Gefühl bekommen, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, die gemeinsam etwas gegen Ungerechtigkeit tut. Da gleichzeitig auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist, welche Ideologie hinter Kampagne steckt, müssen insbesondere Jugendliche aufgeklärt werden, um derartige Strategien entlarven zu können.

Hintergrundinformationen über Propagandastrategien im Netz und Gegenstrategien bietet die Broschüre "Salafismus online".