16.04.2020
Politischer Extremismus

Rechtsextremismus im Netz: Bericht 2018/2019

Hass und rechtsextreme Propaganda sind im Netz alltägliche Erscheinungen. Social Media wird von Rechtsextremen als Aktionsfeld begriffen, in welchem in öffentliche Diskurse eingegriffen, Aufmerksamkeit für die eigene Weltdeutung gewonnen und neue Gefolgschaft rekrutiert werden soll. Rechtsextreme Akteure und Gruppierungen aus unterschiedlichen Spektren nutzen dazu die ganze Bandbreite an Social Media und ihren Möglichkeiten.

Während gängige Plattformen genutzt werden, um große Reichweiten zu erzielen, dienen rechtsextreme Angebote auf Plattformen wie Instagram dezidiert dazu, junge Menschen zielgruppengenau in ihren Lebenswelten anzusprechen. Daneben nutzen Rechtsextreme auch "Ausweichplattformen", auf denen Löschungen im Vergleich zu den bekannteren Plattformen nur selten erfolgen. Dort, wo Moderation und Community-Management kaum stattfinden und sich Kommunikation ins vermeintliche Dunkelfeld verlagert, sind drastische Inhalte leicht zu finden und es enstehen schnell "Echokammern".

Mehr zu den Themen und Trends rechtsextremer Onlinepropaganda sowie den von jugendschutz.net ergriffenen Gegenmaßnahmen im aktuellen Bericht 2018/2019: Rechtsextremismus im Netz.